73 | Miriam H. Auer | Hinter der Zeit
Miriam H. Auer schreibt, wie sie sagt, „weil und seit ich es kann.“
Mit Poesie, Prosa, Lesedramen, Theaterstücken und Songtexten deckt sie schon jetzt, mit noch nicht ganz 32 Jahren, eine bemerkenswerte Palette an literarischen Genres ab. Im Brotberuf Lehrende am Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, lässt sie das Schreiben weder beruflich noch privat los. Ihre Dissertation „Poetry in Motion an Emotion“ hat die gebürtige Friesacherin dieser Tage eingereicht. Ein paar Wochen zuvor, im Spätherbst 2014, kam ihr Roman-Erstling „Hinter der Zeit“ heraus. Ein „Zweitling“ sowie ein Lyrikband mit eigenen Illustrationen sind bereits in Arbeit. Ohne Zweifel: eine hartgesottene Schreibarbeiterin.
Was einer wie ihr das Schreiben bedeutet? „Es ist Teil meines Ichs. Eine kunstvolle, gerne lyrisch-sprachspielerische, oft mit schwarzem Humor getränkte, aber auch subtil sozialkritische Abbildung meiner Gedankenbilder.“ Mit ihren Texten will sie eine eigenwillige Stimme sein „für die, die niemand hört, denen niemand zuhört, ob Tier, ob Mensch.“ Mehrfach schon wurde sie dafür ausgezeichnet. Zum Beispiel als Gewinnerin des Literaturwettbewerbs „Kärnten wortwörtlich“ 2013 oder als Zweitplatzierte des Literaturwettbewerbs der Klagenfurter Gruppe 2013.

Erschienen in Edition Meerauge des Verlags Johannes Heyn und kostet 18,90 Euro. Erhältlich bei Heyn oder Amazon.
Fotos: Miriam H. Auer




