Buchregal-Regenbogen | Foto: Pietro Bellini/CC

Es gibt viel mehr als pingeb.org hat

pingeb.org will in der Startphase vor allem eines: Gusto auf Literatur machen und zeigen, welche Schätze viel zu lange verborgen waren.

Aus diesem Grund wurden 70 Sticker auf ganz Klagenfurt verteilt. Darauf befinden sich 70 Werke der Literaturgeschichte, deren Urheberrecht bereits ausgelaufen sind und daher als “gemeinfrei” gelten. Vielfach werden wir gefragt:

Wie komme ich zu mehr als dem einen Buch oder denen, die ihr anbietet?

oder

Am Smartphone zu lesen, ist doch anstrengend. Wie kann ich mir das Buch auf den Kindle oder einen anderen E-Reader schicken?

Die Antwort ist einfach: Man geht einfach alle 70 Sticker ab, lädt sich alles runter und entdeckt immer wieder neue Werke. Die andere Möglichkeit liegt in zwei Webdiensten: Project Gutenberg und Amazon.

Projekt Gutenberg hat es sich zur Aufgabe gesetzt, alte Werke neuen Leserinnen und Lesern zugänglich zu machen. Dazu scannt man alte Bestände und bereitet sie für diverse E-Reader auf. Zum Download sind weder Bezahlung noch Registrierung nötig.

Gelistet werden über 40.000 kostenlose E-Books – die meisten davon (über 32.000) in englischer Sprache. Rund 1000 Werke sind auch auf Deutsch verfügbar.

Wer seine Gutenberg-Bücher am iPad lesen will, kann die Werke direkt über den Browser herunterladen. Ist iBooks installiert, läuft alles gleich rund, wie bei Projekt Ingeborg.

Will man die Bücher auf einem E-Reader lesen, kann man diese in einem Wlan direkt am Gerät herunterladen. Dazu surft man am Kindle oder Sony Reader die mobile Website m.gutenberg.org an. Dort kann man suchen oder sich durch den umfangreichen Katalog wühlen. Mit einem weiteren Klick wird das Buch in der jeweils richtigen Version für den Reader heruntergeladen und auf der Startseite dargestellt.

Kindle-Browser und Project Gutenberg

Apropos Kindle: Auch Amazon bietet jede Menge kostenloser Literatur für seinen Kindle-Reader an. Wer einen solchen hat, kann sich direkt über den eingebauten Store bedienen. Größter Vorteil dabei: Die Titel stehen automatisch auch auf anderen Geräten (Android, iPad etc.) zur Verfügung und der aktuelle Stand wird über alle Geräte synchronisiert.

Im Store werden nicht weniger als 5372 deutschsprachige Klassiker kostenlose geboten. Die Auswahl an englischen Werken ist mit 10.045 noch größer.

Im Herbst könnten mit Sony und Google weitere Anbieter hinzuenglische Werken, die ihre Stores auch nach Österreich bringen sollen.

Noch ein Tipp für alle Faulen: Wer nicht gerne liest, kann sich von LibriVox 4975 Hörbücher herunterladen.

Foto: Pietro Bellini/CC

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