Der Bachmannpreis-Gewinner des Jahres 2010, Peter Wawerzinek wird die Rede zur Literatur 2015 am Eröffnungsabend der 39. Tage der Deutschen Literatur in Klagenfurt halten. Titel: „Tinte kleckst nun einmal“.
Die Schriftstellerin und Hörspielregisseurin wurde 1970 in Kollerschlag als Michaela Falkner geboren, lebt in Wien und liest auf Einladung von Klaus Kastberger.
Monique Schwitter wurde 1972 in Zürich, geboren, sie lebt in Hamburg und liest auf Einladung von Hildegard E. Keller. Sie studierte Theraterregie und Schauspiel in Salzburg.
Ronja von Rönne wurde 1992 in Berlin geboren, lebt in Berlin und Grassau. Sie liest auf Einladung von Hubert Winkels. Seit 2015 Autorin und Redakteurin im Feuilleton der „Welt“.
2011 erschien ihr erster Roman „In einer Nacht, woanders“ bei Rowohlt Berlin und der zweite Roman erscheint im Herbst 2015 im selben Verlag. Katerina Poladjan absolvierte ein Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität in Lüneburg.
Veröffentlichungen
Die Bergsteigerin. In: Ziegel. Hamburger Jahrbuch für Literatur. Dölling und Galitz Verlag 2006/2007
In einer Nacht, woanders. Roman. Rowohlt Berlin Verlag 2011
Theatertexte
Die Lydias lieben die Musik und die Leifs hören zu 2000
Jim, Jack, Bob, Katie und das Tier 2003
The black dog runs at night 2009
Von Bykovo oder Breschnew wäre lieber Eiskunstläuferin geworden 2010/2011
Nochmal anfangen 2015, Maxim Gorki Theater, Berlin
Auszeichnungen
Alfred Döblin Stipendium der Akademie der Künste, 2014
Grenzgänger Stipendium der Robert Bosch Stiftung, 2014
Sie ist Schwester von sieben Brüdern, Tochter von Nortrud und Eugen und geboren in Neunkirchen/Saar am 26.1.1980, wohnt in Bamberg und leitet seit April 2010 das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia.
Gomringer schreibt Lyrik und für das Radio und Feuilleton. Seit 2000 hat sie fünf Lyrikbände und eine Essay-Sammlung bei Voland & Quist veröffentlicht. Sie rezitiert, schreibt und liest preisgekrönt vor.
Zuletzt wurden ihr der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache (2011) und der Joachim-Ringelnatz-Preis (2012) zugesprochen. Sie ist Rotarierin, Mitglied im PEN und hatte die Poetikdozenturen in Landau, Sheffield und in Kiel inne. Zahlreiche Musik- und Wort-Programme. Sie produziert Lyrikfilme und die Webpage Nora Gomringer.
Saskia Hennig von Lange studierte Angewandte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte; lehrt und forscht an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Lebt mit ihrer Familie in Frankfurt/M.
Preise und Stipendien
2013 Wortspiele-Literaturpreis
2013 auf der Hotlist der unabhängigen Verlage
2014 Rauriser Literaturpreis
2014 Hallertauer Roman-Debütpreis
2015 Autorenstipendium des Deutschen Literaturfonds
2015 Clemens Brentano Preis
Literarische Veröffentlichungen (Auswahl)
Alles, was draußen ist. Eine Novelle Jung und Jung, 2013
Zurück zum Feuer. Roman Jung und Jung 2014
„Es ist ja nicht so“ in: Salz. Literaturzeitung (Nr. 155), 2014
„In der Hand einen Faden“ in: Deutschstunden. Autoren über Emil Nolde Hrsg. von Hauke Hückstädt und Felix Krämer, Prestel Verlag 2014
„Rausgehen“ in: Programmheft zum 6. Salzburger Literaturfest Salzburg 2013
2002 beendet er diese Tätigkeit nach einer gemeinsamen Saison mit dem FC Bayern München. Es folgten einige Jahre als Not- und Katastrophenhelfer in Krisenregionen.
Seit sechs Jahren schult Recker für die in Berlin ansässige Organisation Media in Cooperation and Transition (MiCT) Journalisten unter anderem aus Libyen, Ägypten, Tunesien, Irak, Sudan, Südsudan und Nordkorea. Sven Recker lebt mit seiner Familie in Berlin.
Der Verlag „Edition Nautilus“ veröffentlicht im Herbst 2015 sein Debüt „KRUME KNOCK OUT“.
Studium an der Akademie für angewandte Photographie, Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und im Rundfunk. Arbeit für Theater- und Filmtexte. Zahlreiche Preise und Literatur-Stipendien, zuletzt der Peter Rosegger Preis. Reisen rund um die Welt von Afrika bis in den wilden Osten. Valerie Fritsch ist Schriftstellerin, Photokünstlerin und Reisende. Ihr neuer Roman Winters Garten ist 2015 bei Suhrkamp erschienen.
Veröffentlichungen
Die VerkörperungEN (Roman, Leykam 2011)
Die Welt ist meine Innerei (Reisebriefe, SEPTIME 2012)
kinder der unschärferelation (Gedichte, Leykam 2015)
Peter Truschner studierte Philosophie, Politik und Kommunikationswissenschaft. Seit 1999 lebt er als Schriftsteller und Fotograf in Berlin.
Debüt 2001: „Schlangenkind“
2001 erscheint sein Romandebüt „Schlangenkind“, das mehrfach ausgezeichnet wird. Der zweite Roman „Die Träumer“ wird 2007 für den „Deutschen Buchpreis“ nominiert. 2009 wird sein erstes Stück „Kampfgesellschaft“ am Staatstheater Karlsruhe uraufgeführt, 2012 ist eine erste Auswahl seiner Fotografien in einer Berliner Galerie zu sehen. 2013 erscheint sein dritter Roman „Das fünfunddreißigste Jahr“. Seit 2007 werden Erzählungen und Reiseberichte in den Tageszeitungen „Der Standard“ und „Die Presse“ veröffentlicht.
Seit 2014 ist er Gastdozent an der Universität der Künste Berlin im Bereich „Interdisziplinäre künstlerische Praxis und Theorie“. Im Herbst 2015 erscheint das Foto-/Textbuch „Bangkok Struggle“, das in Wort und Bild den täglichen Kampf ums Überleben in Bangkok zeigt.
Promovierte in Politischer Psychologie (zum Thema Verbale Konstrukte). Gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt Hörspiel und dramatische Dichtung. Ein Werk an der Schnittstelle Sprache/Text und Körper/Performance.
FALKNER versteht ihre Arbeit als Gesamtkunstwerk und veröffentlicht weder Beiträge, noch Bücher oder Hörspiele – sondern Manifeste, mit Nummern versehen eine Art Welt- und Sehnsuchtsformel in mittlerweile 49 Teilen.
Veröffentlichungen:
Du blutest, du blutest (Residenz Verlag 2011)
Kaltschweißattacken (Residenz Verlag 2009)
Manifest 44 / DER SCHWARZE TRAUERZUG, AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR, DER RABE, DER RABE, DER UHU, DER UHU
Hörspiel für Ö1 (Text & Regie 2014) Ausgezeichnet mit „Ö1-Hörspielpreis der Kritik“
Manifest 42 / HERZEN RAUBEN, WO DIE LIEBE AUSREICHEN WÜRDE
Tim Krohn wuchs in Glarus (CH) auf, studierte dies und das ohne Abschluss in Zürich und lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern im Val Müstair.
Er schrieb unter anderem die Romane „Quatemberkinder“ (1998), „Irinas Buch der leichtfertigen Liebe“ (2000), „Vrenelis Gärtli“ (2007) und „Ans Meer“ (2009) sowie die Erzählbände „Der Geist am Berg“ (2010), „Aus dem Leben einer Matratze bester Machart“ (2014) und „Nachts in Vals“ (2015). Er schrieb zahlreiche Theaterstücke, unter anderem das „Einsiedler Welttheater 2013“ für über 500 Mitwirkende.
Weil er ursprünglich von der Musik her kommt, tritt er in verschiedenen Formationen auch mit Instrumentalisten auf, insbesondere mit der Bassistin Anna Trauffer, der Pianistin Vera Kappeler und dem Shakuhachimeister Ueli Derendinger.
Er gewann zahlreiche Preise, darunter der „open mike“ der Literaturwerkstatt Berlin (1993), den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis (1994) und die Schweizer Wahl zum Buch des Jahres (2007).
Schwitter war an den Schauspielhäusern von Zürich, Frankfurt, Graz und Hamburg engagiert. Eigene Inszenierungen und musikalische Programme. Veranstalterin literarischer Salons und Soireen. Seit 2010 freie Schriftstellerin. Schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke.
Veröffentlichungen
Seit 2003 in Anthologien und Zeitschriften.
2005 erschien ihr Debüt „Wenn's schneit beim Krokodil“
2008 „Ohren haben keine Lider“ und „Himmels-W“ (Theaterstück)
2011 „Goldfischgedächtnis“
Im Herbst 2015 erscheint ihr neuer Roman „Eins im Andern“.
Auszeichnungen (Auswahl)
Hermann-Lenz-Stipendium
Robert-Walser-Preis
Förderpreis der Schweizer Schillerstiftung
„manuskripte“-Preis
Leselenz- und Heinrich-Heine-Stipendium
Seit 2012 Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg
Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern (HKB). Zahlreiche Auftritte in Europa, den U.S.A., Afrika, Japan und Russland. Häufige Zusammenarbeit mit Musikern und anderen Künstlern. Zur Zeit arbeitet Halter an seinem ersten Roman.
Veröffentlichungen (Auswahl):
„Ich habe die Welt berührt“, Gedichte (Ammann, 2005)
„Nichts, das mich hält“, Gedichte (Ammann, 2008)
„Sprechendes Wasser“, Kettengedicht mit Shuntaro Tanikawa (Secession Verlag, 2012)
„Hoffentlich verliebe ich mich nicht in dich“, Text-Bilder-Buch mit Huber.Huber (Edition Patrick Frey, 2014)
„Wir fürchten das Ende der Musik“, Gedichte (Wallstein, 2014)
Auszeichnungen/Stipendien (Auswahl)
Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin, Buchpreise von Stadt und Kanton Bern, Landis & Gyr London-Stipendium, Pro Helvetia Werkbeitrag, Songbird Musikpreis.
Kindheit und Jugend verbrachte sie in Wien, Kärnten und auf der Insel Brač. Studierte u.a. Publizistik, Slawistik und Theaterwissenschaften in Wien und Klagenfurt. Seitdem freiberufliche Arbeit für Auftraggeber aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst.
Der Roman »Die Farbe des Granatapfels« erscheint 2015 im Wallstein Verlag.
Teresa Präauer schreibt und zeichnet. 2009 erschien „Taubenbriefe“, 2010 „Die Gans im Gegenteil“ mit dem Text von Wolf Haas. 2012 erhielt sie den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, ihren Roman „Für den Herrscher aus Übersee“ (2012, Wallstein).
Im Herbst 2014 erschien „Johnny und Jean“, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 und ausgezeichnet mit dem Droste-Förderpreis und dem Hölderlin-Förderpreis 2015.
Dana Grigorcea studierte deutsche und niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel, anschließend absolvierte sie ein Auslandssemester an der Universität Gent und studierte Theater- und Filmregie an der Erasmus-Hochschule Brüssel.
2004 schloss sie an der Donau-Universität Krems zusätzlich den Masterstudiengang in Qualitätsjournalismus ab. Danach arbeitete sie bei der Tageszeitung „Kurier“ in Wien, bei der „Deutschen Welle“ in Bonn und beim Fernsehsender „Arte“ in Strassburg. Grigorcea besitzt die schweizerische und die rumänische Staatsbürgerschaft. Sie lebt mit Mann, Tochter und Sohn in Zürich.
Im Herbst 2015 erscheint ihr zweiter Roman, «Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit», im Dörlemann Verlag, Zürich. Ihr erster Roman, „Baba Rada. Das Leben ist vergänglich wie die Kopfhaare“, erschien 2011 und wurde mit der Schweizer Literaturperle 2011 ausgezeichnet. Grigorcea wurde mit Werkbeirägen von Stadt und Kanton Zürich bedacht.