
Seit 2002 begleitet sie – als Diplom-Behindertenpädagogin, Diplom-Lebens- und Sozialberaterin sowie Theaterpädagogin – im Haus Köraus der Diakonie de La Tour Menschen mit Behinderung durch ihren Alltag. Mit ihrer Erfahrung den vielen Begegnungen mit Eltern und Geschwistern, die sie in ihrer Arbeit mit Menschen mit Behinderung machen durfte, entstand das Kinderbuch „Simon, ein besonderer Junge“.
Simon ist ein besonderer, lebensfroher, lebensbejahender und selbstbewusster Junge. Er hat Träume, Wünsche und Hoffnungen, wie jedes andere Kind auch. Er hat eine Familie, einen ziemlich „durch geknallten“ Bruder, mit dem er sich eigentlich recht gut versteht, jede Menge Freunde und ein lustiges und aufregendes Leben.
Simon kann nicht laufen, er sitzt im Rollstuhl. Doch das ist für Simon und seine Familie kein Problem. Wenn man von Simons Erlebnissen liest, dann liest man auch von seiner Behinderung, aber irgendwie wird diese immer kleiner und unbedeutender, denn es geht nicht nur um einen Rollstuhl und darum ob Simon laufen kann oder nicht. Es geht um die Persönlichkeit, um den Menschen, um Gefühle, um Simon.
So hat die Geschichte von „Simon, ein besonderer Junge“ viele kleine Botschaften. Eine davon lautet: Das Leben von einem und mit einem behinderten Kind ist keine Leidens-, sondern eine Lebensgeschichte.
Die Illustrationen im Buch stammen von Elisabeth Wedenig. Erschienen im Februar 2011 im Memoiren Verlag Bauschke, ist es in jeder gut sortierten Buchhandlung sowie bei Amazon erhältlich.

