

Seit den 1980er Jahren schriftstellerisch tätig. 1991/92 gehörte Vogl der Redaktion der Zeitung Die Presse an. Seit 1993 lehrt er Deutsch an der Keiō-Universität in Tokio, wo er seit 1997 Associate Professor und seit 2005 ordentlicher Professor ist.
Obwohl Walter Vogl in Wolfsberg geboren ist und derzeit in Tokio lebt, gibt es einen Bezug zu Klagenfurt: Er gewann 1982 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gemeinsam mit Ulla Berkéwicz das Verlegerstipendium.
Die Japanfalle enthält einige autobiographische Anklänge, sie spielen aber laut dem Autor „keine grosse Rolle“. Eine erste Fassung des Texts erschien im Reader „Nach Japan: Reiselesebuch“ (Konkursbuchverlag 2005). Eine zweite, überarbeitete Fassung dann 2008 in „Die Malerfalle“ (Bibliothek der Provinz).

